Viele Makler nehmen jedes Mandat an, das ihnen angeboten wird. Häuserhelden prüft vorher, ob sich für ein Objekt eine realistische Verkaufsstrategie erkennen lässt: zu einem Preis, der am Markt tatsächlich erzielbar ist, in einem Zeitrahmen, der Eigentümer nicht monatelang hinhält. Das ist eine bewusste Auswahl, kein „wir nehmen alles, was kommt". Diese Haltung kostet gelegentlich ein Mandat. Sie erspart Eigentümern aber eine Vermarktung, die von Anfang an auf Sand gebaut ist.
Was vor jeder Mandatsannahme geprüft wird
Bevor Häuserhelden ein Mandat übernimmt, steht eine Einschätzung des Objekts und seiner Marktlage. Diese Prüfung ist kein Formular zum Abhaken, sondern die Grundlage für eine ehrliche Empfehlung.
- Lage: Wie gefragt ist der Standort, welche Zielgruppe sucht hier, und wie entwickeln sich die Preise im Umfeld.
- Zustand: Sanierungsbedarf, Baujahr, Energieausweis und sichtbare Mängel, die den erzielbaren Preis beeinflussen.
- Realistischer Marktpreis: Ein Abgleich mit Vergleichsverkäufen und dem Bodenrichtwert, nicht nur mit der Preisvorstellung des Eigentümers.
- Zielgruppe: Wer das Objekt in dieser Form, Größe und Lage überhaupt kaufen würde, und ob diese Käufer im Markt tatsächlich vorhanden sind.
- Zeitrahmen: Ob sich innerhalb eines vertretbaren Zeitraums ein passender Käufer finden lässt, oder ob besondere Umstände das von vornherein erschweren.
Wann Häuserhelden ehrlich absagt oder zur Preisanpassung rät
Zwei Situationen führen in der Praxis am häufigsten dazu, dass Häuserhelden ein Mandat nicht annimmt oder zunächst zu einer Anpassung rät. Die erste: die Preisvorstellung des Eigentümers liegt deutlich über dem, was Vergleichswerte und Marktdaten hergeben, und im Gespräch zeichnet sich keine Einigung ab. Ein Mandat zu einem Preis anzunehmen, der am Markt nicht durchsetzbar ist, würde nur zu endlosen Preissenkungen führen, ohne dass dem Eigentümer damit geholfen wäre.
Die zweite Situation: Es liegen gravierende rechtliche oder bauliche Probleme vor, etwa ungeklärte Erbverhältnisse, massive Bausubstanzschäden oder offene Grundbuchfragen, die eine seriöse Vermarktung erst nach Klärung erlauben. In solchen Fällen wird das Mandat nicht blind angenommen, sondern es wird offengelegt, was zuerst geklärt werden muss, bevor überhaupt vermarktet werden kann.
Ein Mandat zu einem Preis anzunehmen, der am Markt nicht durchsetzbar ist, würde nur zu endlosen Preissenkungen führen, ohne dass dem Eigentümer damit geholfen wäre.
Warum diese Auswahl im Interesse des Eigentümers ist
Ein Mandat, das von Anfang an aussichtslos ist, kostet vor allem eines: Zeit. Wochen oder Monate vergehen mit Besichtigungen, die zu nichts führen, während das Objekt am Markt immer länger als verfügbar gilt. Genau diese lange Vermarktungsdauer wirkt auf Käufer wie ein Makel, ganz unabhängig davon, ob am Objekt überhaupt etwas nicht stimmt. Irgendwann fragt sich jeder Interessent, warum das Haus seit so langer Zeit nicht verkauft ist, und das drückt am Ende genau den Preis, den man eigentlich erzielen wollte. Eine ehrliche Prüfung vor der Mandatsannahme verhindert dieses Szenario, statt es erst nach Monaten sichtbar zu machen.
Was das für Sie als Verkäufer bedeutet
Für Eigentümer heißt das vor allem: ein ehrliches Erstgespräch statt einer Taxierung nach oben, nur um das Mandat zu bekommen. Manche Makler nennen bewusst einen überhöhten Preis, um den Zuschlag zu erhalten, und senken ihn später schrittweise. Häuserhelden geht den anderen Weg und nennt von Anfang an eine realistische Einschätzung, auch wenn sie nicht immer die angenehmste ist. Wie der konkrete Verkaufsprozess bei Häuserhelden anschließend abläuft, von der Vermarktung bis zum Abschluss, zeigt der Ratgeber Wie Häuserhelden verkauft. Welche Leistungen dabei konkret enthalten sind, steht auf der Leistungen-Seite.
Wissen, wo Ihre Immobilie wirklich steht?
Häuserhelden prüft Lage, Zustand und realistischen Marktpreis Ihres Objekts, kostenlos und unverbindlich.
Kostenlose Bewertung startenHäufige Fragen zur Mandatsprüfung
Lehnt Häuserhelden wirklich Mandate ab?
Ja. Wenn vor der Mandatsannahme erkennbar ist, dass sich ein Objekt zur gewünschten Preisvorstellung in einem vertretbaren Zeitraum nicht verkaufen lässt, oder wenn rechtliche oder bauliche Probleme eine seriöse Vermarktung derzeit nicht erlauben, sagt Häuserhelden das offen und begründet es, statt das Mandat trotzdem anzunehmen.
Was passiert, wenn meine Preisvorstellung zu hoch ist?
Häuserhelden zeigt anhand von Vergleichswerten und Marktdaten, wo der realistische Korridor liegt, und bespricht, ob eine Anpassung sinnvoll ist. Bleibt die Preisvorstellung weit darüber und ist keine Einigung erkennbar, wird das ehrlich angesprochen, statt ein Mandat anzunehmen, das von Anfang an aussichtslos ist.
Kostet die Ersteinschätzung etwas?
Nein. Die erste Einschätzung von Lage, Zustand und realistischem Marktpreis ist für Eigentümer kostenlos und unverbindlich, zum Beispiel über die Online-Bewertung oder ein persönliches Erstgespräch.