Immobilien in Wülfrath kosten 2026 im Mittel etwa 3.167 bis 3.347 Euro pro Quadratmeter bei Häusern und rund 2.300 bis 2.544 Euro pro Quadratmeter bei Eigentumswohnungen. Mieten liegen bei ungefähr 10,59 Euro pro Quadratmeter, der Bodenrichtwert für Wohnbauland nach BORIS NRW zwischen rund 320 und 380 Euro pro Quadratmeter. Der Markt bewegt sich seitwärts: Hauspreise waren zuletzt leicht rückläufig, Wohnungen blieben stabil. Damit bleibt Wülfrath im Vergleich zu Düsseldorf und Ratingen moderat bepreist. Wichtig ist, dass die Lage stark differenziert, von der gefragten Innenstadt und dem Ortsteil Düssel bis zu den günstigeren werksnahen Bereichen. Den genauen Wert Ihrer Immobilie bestimmt Häuserhelden kostenlos vor Ort.
Kaufpreise für Häuser in Wülfrath
Für Häuser in Wülfrath weisen die aktuellen Marktdaten 2026 einen Durchschnitt zwischen etwa 3.167 und 3.347 Euro pro Quadratmeter aus. quadratmeterpreise.de nennt für April 2026 rund 3.167 Euro pro Quadratmeter, immowelt für Juni 2026 rund 3.347 Euro pro Quadratmeter. In Spitzenlagen und einzelnen Objekten wurden im ersten Quartal 2026 zeitweise Werte bis etwa 3.900 Euro pro Quadratmeter erreicht. Die Spanne entsteht vor allem durch Baujahr, Zustand und Lage. Ein saniertes Einfamilienhaus in einer ruhigen, grünen Wohnlage erzielt deutlich mehr als ein renovierungsbedürftiges Objekt in werksnaher Umgebung. Häuserhelden empfiehlt, diese Orientierungswerte nicht ungeprüft auf das eigene Haus zu übertragen, sondern den Quadratmeterpreis aus der konkreten Lage, dem Schnitt und dem energetischen Zustand abzuleiten.
Kaufpreise für Eigentumswohnungen
Eigentumswohnungen sind in Wülfrath spürbar günstiger als Häuser. Die Durchschnittswerte 2026 liegen bei etwa 2.300 bis 2.544 Euro pro Quadratmeter: immowelt weist für Juni 2026 rund 2.362 Euro pro Quadratmeter aus, quadratmeterpreise.de für April 2026 rund 2.544 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb dieser Spanne unterscheiden sich die Preise nach Größe, Etage und Ausstattung erheblich. Kleinere, einfache Einheiten liegen am unteren Rand, gut geschnittene und modernisierte Wohnungen mit Balkon in zentraler Lage am oberen. Für Erstkäufer und Kapitalanleger bleibt Wülfrath damit ein vergleichsweise zugänglicher Markt, gerade im Verhältnis zur nahen Landeshauptstadt. Häuserhelden ordnet jede Wohnung anhand realer Vergleichsverkäufe in der jeweiligen Lage ein.
Bodenrichtwert in Wülfrath (BORIS NRW)
Der Bodenrichtwert ist der amtliche Orientierungswert für den reinen Grundstückswert und damit eine wichtige Grundlage jeder Immobilienbewertung. Nach BORIS NRW gelten für Wülfrath zum Stichtag 1. Januar 2025 folgende Werte für Wohnbauland.
- Gute Wohnlagen: rund 380 Euro pro Quadratmeter
- Mittlere Lagen: etwa 350 Euro pro Quadratmeter
- Mäßige Lagen: rund 320 Euro pro Quadratmeter
- Geschosswohnungsbau in guter Lage: rund 370 Euro pro Quadratmeter
- Durchschnittlicher Grundstückspreis: etwa 405 Euro pro Quadratmeter (Stand März 2025)
Die amtlichen Bodenrichtwerte für jede einzelne Lage in Wülfrath veröffentlicht der Gutachterausschuss über BORIS NRW. Der Bodenrichtwert beschreibt allerdings nur den Boden, nicht das Gebäude darauf. Für den tatsächlichen Verkaufspreis kommen Gebäudewert, Zustand, Ausstattung und die aktuelle Nachfrage hinzu. Häuserhelden nutzt diese amtlichen Daten als Ausgangspunkt und ergänzt sie um echte Vergleichswerte aus dem Markt.
Mietpreise in Wülfrath
Auch der Mietmarkt ist für Eigentümer relevant, etwa wenn eine Vermietung als Alternative zum Verkauf abgewogen wird. Die Angebotsmiete in Wülfrath liegt 2026 bei rund 10,59 Euro pro Quadratmeter (erstes Quartal 2026, Engel & Völkers und quadratmeterpreise.de) und ist zuletzt gestiegen. Damit bleibt die Stadt deutlich unter dem Düsseldorfer Niveau. Wülfrath verfügt über keinen qualifizierten Mietspiegel, weil die Stadt die dafür nötige Mindesteinwohnerzahl nicht erreicht. Mieterhöhungen orientieren sich deshalb an der ortsüblichen Vergleichsmiete, die aus Marktdaten und vergleichbaren Objekten abgeleitet wird. Häuserhelden hilft Vermietern, die marktgerechte Miete fundiert einzuschätzen, statt sie zu raten.
Immobilienpreise nach Stadtteil
Der wichtigste Hebel für den Preis in Wülfrath ist die Lage. Zwischen dem teuersten und den günstigeren Ortsteilen liegen mehrere Hundert Euro pro Quadratmeter. Diese Einordnung hilft bei der ersten Orientierung.
- Düssel: höchstes Preisniveau in Wülfrath, im Schnitt rund 2.780 Euro pro Quadratmeter und etwa 2.976 Euro pro Quadratmeter bei Häusern (Homeday); dörflich-grüner Südosten mit Fachwerk und der historischen St.-Maximin-Kirche, sehr gefragt bei Familien und Pendlern.
- Innenstadt / Anger-Markt: mittel bis gehoben; historischer Stadtkern mit Kirchplatz, Fachwerk und Nahversorgung, gefragte Altbau- und Stadthauslagen bei knappem Angebot.
- Kocherscheidt: mittleres Niveau; ruhige, familienfreundliche Wohnlage am Stadtrand mit Ein- und Zweifamilienhäusern und guter Anbindung Richtung Velbert und Heiligenhaus.
- Schlupkothen: mittleres Niveau; kleiner, ruhiger Ortsteil im Grünen mit überwiegend Einfamilienhäusern und geringem Angebot.
- Flandersbach: günstig bis mittel; vom größten Kalkwerk Europas geprägt, industrienahe und ruhige Randlage mit wenig Wohnbebauung, dafür viel Natur.
- Rohdenhaus: günstig bis mittel; kleiner, ländlicher Ortsteil im Nordwesten am Angertal, historisch vom Kalkabbau geprägt, ruhig und mit kleinem Angebot.
Preistrend und Prognose
Der Trend in Wülfrath ist 2026 seitwärts gerichtet. Bei Häusern meldet immowelt für das zweite Quartal 2026 einen leichten Rückgang von rund 2,97 Prozent im Jahresvergleich, während Eigentumswohnungen mit etwa plus 0,03 Prozent praktisch stabil bleiben. Das passt zum Gesamtbild der Region: nach den starken Anstiegen früherer Jahre eine Phase der Beruhigung auf moderatem Niveau. Für Verkäufer bedeutet das einen verlässlichen, gut planbaren Markt mit realistischen Vermarktungszeiten, in dem aber kein automatischer Preisaufschlag mehr durch reines Abwarten entsteht. Eine marktgerechte, nicht zu hohe Einstiegspreisstrategie ist deshalb wichtiger geworden. Häuserhelden bewertet ehrlich statt schöngerechnet, damit Ihr Objekt nicht durch einen zu hohen Startpreis am Markt liegen bleibt.
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Marktdaten und Bodenrichtwerte liefern eine erste Orientierung, ersetzen aber keine echte Bewertung. Der tatsächliche Wert Ihrer Immobilie ergibt sich aus der konkreten Lage innerhalb Wülfraths, dem Baujahr, dem Zustand, dem Energieausweis, dem Grundstück und der aktuellen Nachfrage im jeweiligen Segment. Genau diese Faktoren bringt Häuserhelden vor Ort zusammen: kostenlos, ohne Verpflichtung und mit einer nachvollziehbaren Begründung statt einer reinen Wunschzahl. So wissen Sie, was realistisch ist, bevor Sie über einen Verkauf entscheiden. Wer mehr zum Ablauf wissen möchte, findet die Schritte unter Haus verkaufen in Wülfrath.
Häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Wülfrath
Was kostet eine Eigentumswohnung in Wülfrath pro Quadratmeter?
Eigentumswohnungen kosten 2026 im Durchschnitt etwa 2.300 bis 2.544 Euro pro Quadratmeter (immowelt im Juni 2026 rund 2.362 Euro, quadratmeterpreise.de im April 2026 rund 2.544 Euro). Der genaue Wert hängt von Lage, Baujahr und Ausstattung ab. Häuserhelden erstellt dafür eine kostenlose Bewertung vor Ort.
Was kostet ein Haus in Wülfrath pro Quadratmeter?
Häuser liegen 2026 im Mittel bei etwa 3.167 bis 3.347 Euro pro Quadratmeter (quadratmeterpreise.de im April 2026 rund 3.167 Euro, immowelt im Juni 2026 rund 3.347 Euro). In Spitzenlagen wurden im ersten Quartal 2026 zeitweise bis etwa 3.900 Euro pro Quadratmeter erreicht.
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Wülfrath?
Nach BORIS NRW liegt der Bodenrichtwert für Wohnbauland zum Stichtag 1. Januar 2025 bei rund 320 Euro pro Quadratmeter in mäßigen, etwa 350 Euro in mittleren und rund 380 Euro in guten Lagen. Der durchschnittliche Grundstückspreis lag im März 2025 bei etwa 405 Euro pro Quadratmeter.
Welcher Stadtteil ist in Wülfrath am teuersten?
Das höchste Preisniveau hat der südliche Ortsteil Düssel mit rund 2.780 Euro pro Quadratmeter im Durchschnitt und etwa 2.976 Euro pro Quadratmeter bei Häusern (Homeday). Gefragt ist außerdem die historische Innenstadt am Anger-Markt, während werks- und randnahe Lagen wie Flandersbach und Rohdenhaus günstiger sind.
Steigen die Immobilienpreise in Wülfrath?
Die Preise bewegen sich 2026 seitwärts. Hauspreise waren zuletzt leicht rückläufig (immowelt rund minus 2,97 Prozent im Jahresvergleich im zweiten Quartal 2026), Wohnungen blieben praktisch stabil (rund plus 0,03 Prozent). Das Niveau ist im Vergleich zu Düsseldorf und Ratingen weiterhin moderat.