Die Immobilienpreise in Neuss liegen 2026 für Häuser bei etwa 3.200 bis 4.500 Euro pro Quadratmeter (im Mittel rund 3.900 Euro) und für Eigentumswohnungen bei etwa 2.900 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter (im Mittel rund 3.300 bis 3.800 Euro). Der Markt erholt sich nach den Korrekturjahren spürbar. Der Gutachterausschuss Rhein-Kreis Neuss meldet für 2025 einen Gesamtumsatz von rund 1,06 Milliarden Euro und elf Prozent mehr Transaktionen als im Vorjahr, die Hauspreise legten laut Wohnungsbörse um 9,0 Prozent zu. Die genaue Höhe hängt stark vom Stadtteil ab, von der teuren Innenstadt bis zu den günstigeren Lagen im Hafenumfeld. Häuserhelden ordnet die Zahlen für Sie ein und ermittelt den marktgerechten Wert Ihrer Immobilie in Neuss kostenlos vor Ort.
Kaufpreise für Häuser in Neuss
Für ein Haus in Neuss zahlen Käufer 2026 etwa 3.200 bis 4.500 Euro pro Quadratmeter, im Mittel rund 3.900 Euro pro Quadratmeter. Die Wohnungsbörse weist im Mai 2026 einen Durchschnitt von rund 3.910 Euro pro Quadratmeter aus, das Portal Immoportal rund 3.892 Euro pro Quadratmeter. Damit liegen die beiden großen Datenquellen eng beieinander. Bemerkenswert ist die Dynamik: Laut Wohnungsbörse sind die Hauspreise von 2024 auf 2025 um 9,0 Prozent gestiegen. Häuser sind in Neuss das knappere Gut, entsprechend deutlich reagiert der Preis auf Lage, Grundstücksgröße und Zustand. Ein freistehendes Einfamilienhaus im Stadionviertel erzielt ein anderes Niveau als ein Reihenhaus in einer einfacheren Randlage.
Kaufpreise für Eigentumswohnungen
Eigentumswohnungen in Neuss kosten 2026 etwa 2.900 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter. Die Wohnungsbörse nennt für Mai 2026 einen Durchschnitt von rund 3.795 Euro pro Quadratmeter, Immoportal liegt mit rund 3.319 Euro pro Quadratmeter etwas darunter. Für das erste Quartal 2026 weist Immoportal rund 3.586 Euro pro Quadratmeter aus, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert. Über alle Quellen hinweg reicht die Spannweite von etwa 2.926 bis 4.536 Euro pro Quadratmeter, je nach Baujahr, Ausstattung und Lage. Anders als bei Häusern verläuft die Preisentwicklung bei Wohnungen ruhiger, weitgehend stabil bis leicht steigend. Beim Geldumsatz für Wohnungs- und Teileigentum verzeichnete der Gutachterausschuss 2025 allerdings ein kräftiges Plus von 23 Prozent, ein Zeichen für die zurückgekehrte Nachfrage.
Bodenrichtwert in Neuss (BORIS NRW)
Der Bodenrichtwert zeigt, was der reine Grund und Boden in einer Lage wert ist, und ist damit eine wichtige Grundlage jeder Bewertung. In Neuss liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert für Wohnbauflächen zum Stichtag 01.01.2026 bei rund 429 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber 2025 (418 Euro). Die Unterschiede zwischen den Lagen sind groß. Häuserhelden bezieht diese amtlichen Werte in jede Marktwertschätzung ein, weiß aber auch, dass der Bodenrichtwert vom tatsächlich erzielbaren Verkaufspreis abweichen kann.
- Innenstadt: rund 756 Euro pro Quadratmeter, in Spitzenlagen laut Quellen bis 1.700 Euro
- Dreikönigenviertel: rund 663 Euro pro Quadratmeter
- Furth-Süd: rund 617 Euro pro Quadratmeter
- Furth-Mitte: rund 586 Euro pro Quadratmeter
- Hafengebiet und Westfeld: ab rund 330 bis 339 Euro pro Quadratmeter, das niedrigste Niveau der Stadt
Die amtlichen Bodenrichtwerte für jede Lage in Neuss veröffentlicht der Gutachterausschuss für den Rhein-Kreis Neuss über BORIS NRW. Die aktuelle Veröffentlichung erfolgte zum 31.03.2026.
Mietpreise in Neuss
Auch wer vermietet, profitiert von der Nähe zu Düsseldorf. Die Kaltmieten in Neuss liegen 2026 je nach Quelle bei etwa 10,8 bis 12,7 Euro pro Quadratmeter. ImmoScout24 weist für das zweite Quartal 2026 rund 10,77 Euro pro Quadratmeter aus, die Wohnungsbörse rund 12,05 Euro pro Quadratmeter und das Portal Ohne-Makler rund 12,23 Euro pro Quadratmeter. Für Vermieter wichtig: In Neuss gilt seit dem 01.03.2025 die Mietpreisbremse, verlängert bis Ende 2029. Neuvermietungen dürfen danach in der Regel höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Häuserhelden hilft Vermieterinnen und Vermietern, den marktkonformen und rechtssicheren Mietpreis zu bestimmen.
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Kostenlose Bewertung anfragenImmobilienpreise nach Stadtteil
Der Durchschnitt sagt wenig über Ihre konkrete Lage aus. Neuss ist in sehr unterschiedliche Stadtteile gegliedert, deren Preisniveau weit auseinanderläuft. Diese Übersicht hilft bei der ersten Einordnung:
- Innenstadt und Stadtmitte: hohes Niveau, Bodenrichtwert rund 756 Euro pro Quadratmeter, historisches Zentrum mit Altbauten und Gründerzeitvierteln rund um das Quirinus-Münster
- Dreikönigenviertel: hohes Niveau, Bodenrichtwert rund 663 Euro pro Quadratmeter, beliebtes innenstadtnahes Altbauquartier mit Stuckfassaden
- Stadionviertel: hohes Niveau, eine der exklusivsten Lagen mit repräsentativen Villen und modernen Eigentumswohnungen
- Furth (Furth-Süd und Furth-Mitte): gehoben bis mittel, Bodenrichtwert rund 586 bis 617 Euro pro Quadratmeter, großer familien- und pendlerfreundlicher Stadtteil im Norden
- Reuschenberg: mittel bis gehoben, familiärer Wohnstadtteil im Süden mit viel Ein- und Zweifamilienhausbebauung
- Holzheim: mittel bis gehoben, ländlich geprägt mit Neubaugebieten und guter Anbindung Richtung Düsseldorf und Köln
- Grimlinghausen und Gnadental: mittel bis gehoben, Rheinlagen mit dörflichem Charme, Sporthafen und hohem Grünanteil
- Norf und Uedesheim: mittleres Niveau, gut angebundene Pendlerlage (Norf mit eigenem S-Bahnhof) und ruhiger Dorfcharakter am Rhein (Uedesheim)
- Hafengebiet, Westfeld und Morgensternsheide: günstigstes Niveau, Bodenrichtwerte ab rund 330 Euro pro Quadratmeter, gewerblich geprägt mit Entwicklungspotenzial durch Projekte wie das Neue Hammfeld
Preistrend und Prognose
Nach mehreren Korrekturjahren zeigt der Neusser Markt 2026 eine klare Erholung. Der Gutachterausschuss für den Rhein-Kreis Neuss meldet für 2025 einen Gesamtumsatz von rund 1,06 Milliarden Euro und ein Plus von elf Prozent bei den Transaktionen gegenüber 2024. Beim Wohnungs- und Teileigentum stieg der Geldumsatz sogar um 23 Prozent. Die Bodenrichtwerte legten um 2,6 Prozent zu, nachdem sie 2025 bereits um 4,0 Prozent gestiegen waren und 2022 um 9,6 Prozent gefallen waren. Hauspreise steigen spürbar, Eigentumswohnungen entwickeln sich stabil bis leicht aufwärts. Stützend wirken die hohe Nachfrage aus dem Düsseldorfer Umland, die starke lokale Wirtschaft und neue Quartiere wie das Augustinus-Park-Quartier oder das Vivawest-Projekt auf dem Pierburg-Gelände. Eine seriöse Prognose bleibt vom Zinsumfeld abhängig, die Richtung zeigt derzeit aber nach oben.
Was ist Ihre Immobilie in Neuss wert?
Marktdaten und Bodenrichtwerte sind eine gute Orientierung, ersetzen aber keine individuelle Bewertung. Der erzielbare Preis Ihrer Immobilie hängt von Mikrolage, Grundstück, Baujahr, Zustand, Ausstattung und Schnitt ab, und genau diese Faktoren bilden Durchschnittswerte nicht ab. Häuserhelden bewertet Ihre Immobilie in Neuss kostenlos und vor Ort, auf Basis aktueller Vergleichsverkäufe und der amtlichen Bodenrichtwerte. So erhalten Sie eine belastbare Zahl statt eines groben Schätzwerts aus dem Internet, und eine klare Empfehlung für den nächsten Schritt. Sie verkaufen einmal. Häuserhelden macht es richtig.