Die Immobilienpreise in Mettmann liegen 2026 für Häuser bei rund 3.400 bis 3.850 Euro pro Quadratmeter als Angebotspreis und für Eigentumswohnungen bei etwa 2.800 bis 2.950 Euro pro Quadratmeter. Amtlich weist der Gutachterausschuss für Reihen- und Einfamilienhäuser ungefähr 3.150 bis 3.290 Euro und für Doppelhaushälften 3.630 bis 4.050 Euro pro Quadratmeter aus. Der Trend zeigt nach oben bis stabil: Wohnungspreise legten je nach Portal um zwei bis neun Prozent zum Vorjahr zu, Hauspreise blieben nahezu stabil. Wie hoch der Wert Ihrer Immobilie genau ausfällt, hängt von Lage, Baujahr und Zustand ab. Häuserhelden ordnet jede Immobilie in Mettmann kostenlos und am örtlichen Bodenrichtwert ausgerichtet ein.
Kaufpreise für Häuser in Mettmann
Für Häuser zeigen die Immobilienportale im ersten Halbjahr 2026 Angebotspreise von rund 3.400 bis 3.850 Euro pro Quadratmeter. ImmoScout24 und McCompass nennen etwa 3.840 bis 3.860 Euro, Engel und Völkers 3.846 Euro, immoportal liegt mit rund 3.410 Euro etwas niedriger. Diese Portalwerte spiegeln Angebote, nicht beurkundete Verkäufe. Die amtliche Sicht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Mettmann fällt differenzierter aus: Bezogen auf die Wohnfläche liegen Reihen- und Einfamilienhäuser überwiegend bei etwa 3.150 bis 3.290 Euro pro Quadratmeter, Doppelhaushälften erreichen rund 3.630 bis 4.050 Euro. Der tatsächliche Preis hängt stark vom Haustyp, vom Baujahr und vom Zustand ab. Ein sanierungsbedürftiges Reihenhaus in Randlage wird anders bewertet als eine gepflegte Doppelhaushälfte in Metzkausen. Häuserhelden trennt in der Bewertung deshalb klar nach Objektart und Lage, statt mit einem pauschalen Quadratmeterpreis zu rechnen.
Kaufpreise für Eigentumswohnungen
Eigentumswohnungen kosten in Mettmann 2026 je nach Quelle etwa 2.800 bis 2.950 Euro pro Quadratmeter. Engel und Völkers weist 2.951 Euro aus, immoportal 2.872 Euro, ImmoScout24 rund 2.790 Euro und ohne-makler 2.838 Euro (Stand erstes Halbjahr 2026). Damit liegt Mettmann spürbar unter dem Düsseldorfer Niveau, bei vergleichbarer Anbindung über die RegioBahn S28. Besonders kleine, gut geschnittene Wohnungen in zentraler Lage sind gefragt und erzielen Preise am oberen Rand der Spanne. Häuserhelden bewertet jede Wohnung einzeln, denn Baujahr, energetischer Zustand, Etage und Ausstattung verschieben den Quadratmeterpreis innerhalb derselben Straße erheblich.
Bodenrichtwert in Mettmann (BORIS NRW)
Der Bodenrichtwert ist der amtliche Vergleichswert für den reinen Grund und Boden und damit die Grundlage jeder seriösen Wertermittlung. In Mettmann liegt der Bodenrichtwert für Wohnbauland lageabhängig zwischen etwa 140 und 1.600 Euro pro Quadratmeter, im Durchschnitt bei rund 493 Euro pro Quadratmeter (BORIS NRW, Stichtag 1. Januar 2025). Die Spitzenwerte finden sich in der zentralen Innenstadt, die niedrigsten in ländlich geprägten Randlagen. Den exakten Bodenrichtwert je Adresse veröffentlicht der Gutachterausschuss kostenlos über das Portal boris.nrw.de. Wichtig: Der Bodenrichtwert beschreibt nur den Grundstückswert, nicht den Verkaufspreis des bebauten Objekts. Häuserhelden nutzt den Bodenrichtwert als einen Baustein und ergänzt ihn um Vergleichsverkäufe sowie Zustand und Ausstattung der Immobilie.
Mietpreise in Mettmann
Auch für Vermieter lohnt der Blick auf die Zahlen. Die Nettokaltmiete im mittleren Segment liegt 2026 bei etwa 10,3 bis 11,7 Euro pro Quadratmeter. ImmoScout24 nennt rund 10,32 Euro, immoportal 10,74 bis 10,83 Euro und ohne-makler 11,67 Euro. Je nach Lage reicht die Spanne von ungefähr 8,9 Euro pro Quadratmeter in einfachen Lagen bis rund 13,5 Euro in gefragten Wohnlagen. Ein lokaler Vorteil für Eigentümer: Mettmann ist nicht in der Mieterschutzverordnung Nordrhein-Westfalen ab 1. März 2025 enthalten. Anders als in Nachbarstädten gelten weder die Mietpreisbremse noch die abgesenkte Kappungsgrenze. Bei der Vermietung begleitet Häuserhelden Eigentümer durch die marktgerechte und rechtssichere Mietfestsetzung.
Immobilienpreise nach Stadtteil
Mettmann gliedert sich in klar unterscheidbare Wohnlagen, die sich deutlich im Preis unterscheiden. Diese Einordnung hilft bei der ersten Orientierung:
- Kernstadt mit historischer Oberstadt und Unterstadt: zentrale, gefragte Lage mit mittelalterlichem Häuserring, bergischem Fachwerk und Eigentumswohnungen; mittel bis hoch im Preis, hier liegen die Spitzen-Bodenrichtwerte der Stadt.
- Metzkausen: größter und beliebtester Wohn-Stadtteil im Nordwesten, klassisches Familien-Einfamilienhaus-Segment mit stabiler Nachfrage; mittel bis hoch und eine der gesuchtesten Lagen Mettmanns.
- Wohnlagen Richtung Neandertal und Stadtwald (Südwest): ruhige Hang- und Waldrandlagen mit Naturnähe und S28-Halt Stadtwald; mittel bis hoch, da Natur und Anbindung die Lage gefragt machen.
- Obschwarzbach: ländlich geprägte, durchgrünte Randlage an der Grenze zu Wülfrath mit überwiegend Bestandshäusern; mittleres Niveau, etwas günstiger als zentrumsnahe Lagen.
- Niederschwarzbach: kleiner, sehr ruhiger Stadtteil an der Stadtgrenze zu Wülfrath mit hohem Grünanteil; günstig bis mittel im überschaubaren, kleinteiligen Markt.
Preistrend und Prognose
Der Mettmanner Markt zeigt sich belebt. Im Kreis Mettmann wurden 2025 insgesamt 3.237 Kaufverträge registriert, ein Plus von 27,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei einem Geldumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro. In der Stadt Mettmann allein waren es 369 Kaufverträge, ein Anstieg von 18,6 Prozent. Der Durchschnittspreis gebrauchter Immobilien im Kreis lag bei rund 490.000 Euro, neu gebaute Ein- und Zweifamilienhäuser im Mittel bei etwa 660.000 Euro (Grundstücksmarktbericht 2026). Bei den Quadratmeterpreisen legten Wohnungen je nach Portal um zwei bis neun Prozent zum Vorjahr zu, Hauspreise blieben mit plus 0,3 bis 1,2 Prozent nahezu stabil bis leicht steigend. Getragen wird die Nachfrage von Pendlern aus dem Düsseldorfer Umland und von der stabilen lokalen Wirtschaft. Häuserhelden empfiehlt Eigentümern, diese Marktlage für einen gut geplanten Verkauf zu nutzen, statt auf einen ungewissen besseren Zeitpunkt zu warten.
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Portalpreise und Bodenrichtwerte geben eine erste Orientierung, ersetzen aber keine Bewertung. Zwei Häuser in derselben Straße können sich im Wert deutlich unterscheiden, sobald Baujahr, Grundriss, Sanierungsstand und energetische Qualität ins Spiel kommen. Häuserhelden ermittelt den Wert Ihrer Immobilie kostenlos und vor Ort und stützt die Einschätzung auf den örtlichen Bodenrichtwert, tatsächliche Vergleichsverkäufe in Ihrer Lage sowie den konkreten Zustand des Objekts. So erhalten Sie keine grobe Online-Schätzung, sondern eine marktgerechte Zahl, mit der Sie planen können. Sie werden dabei informiert, nicht beschäftigt: Häuserhelden übernimmt von der Bewertung bis zum Notar alles aus einer Hand.
Häufige Fragen zu den Immobilienpreisen in Mettmann
Was kostet eine Wohnung pro Quadratmeter in Mettmann?
Eigentumswohnungen in Mettmann kosten 2026 je nach Portal und Lage etwa 2.800 bis 2.950 Euro pro Quadratmeter. Der genaue Preis hängt von Baujahr, Zustand und Stadtteil ab. Häuserhelden bewertet jede Wohnung kostenlos und vor Ort.
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Mettmann?
Der Bodenrichtwert für Wohnbauland in Mettmann liegt nach BORIS NRW lageabhängig etwa zwischen 140 und 1.600 Euro pro Quadratmeter, im Durchschnitt rund 493 Euro pro Quadratmeter (Stichtag 1. Januar 2025). Den exakten Wert je Adresse ruft Häuserhelden über boris.nrw.de ab.
Welcher Stadtteil in Mettmann ist am teuersten?
Die höchsten Preise erzielen die zentrale Kernstadt mit der historischen Oberstadt sowie der gefragte Familien-Stadtteil Metzkausen. In der Innenstadt liegen die Spitzen-Bodenrichtwerte der Stadt. Ländlichere Randlagen wie Niederschwarzbach sind günstiger.
Steigen die Immobilienpreise in Mettmann?
Ja, die Preise entwickeln sich stabil bis steigend. Wohnungspreise legten laut Portalen um etwa 2 bis 9 Prozent zum Vorjahr zu, Hauspreise sind nahezu stabil bis leicht steigend. Im Kreis Mettmann wurden 2025 rund 3.237 Kaufverträge registriert, ein Plus von 27,7 Prozent.
Was kostet ein Haus pro Quadratmeter in Mettmann?
Häuser in Mettmann liegen 2026 bei Angebotspreisen von rund 3.400 bis 3.850 Euro pro Quadratmeter. Amtlich weist der Gutachterausschuss für Reihen- und Einfamilienhäuser etwa 3.150 bis 3.290 Euro und für Doppelhaushälften rund 3.630 bis 4.050 Euro pro Quadratmeter aus, je nach Haustyp und Zustand.