Als ich 2025 meine eigene Immobilien-Website gebaut habe, stand ich vor genau dieser Frage. Agentur beauftragen? Template kaufen? Oder etwas ganz anderes? Ich habe alle drei Wege analysiert — und letztlich keinen davon genommen. Stattdessen habe ich mit KI-Unterstützung in sechs Monaten eine Website mit über 100 Seiten aufgebaut, die heute organisch Mandanten bringt. Was ich dabei über die echten Kosten der drei klassischen Modelle gelernt habe, teile ich hier.
Modell 1: Klassische Webagentur — einmaliger Bau
Die Agentur baut einmal, Sie zahlen einmal viel, dann sind Sie „fertig". Klingt einfach. Die Realität sieht so aus:
Screenwork, ein auf Makler spezialisierter Anbieter, berechnet für das SELECT-Paket ab 2.990 Euro einmalig plus 39,90 Euro pro Monat Hosting und Support. Dazu kommt die Imbly-Suche für 49,90 Euro pro Monat. Realistischer Einstieg also: knapp 3.000 Euro einmalig, dann rund 90 Euro monatlich — ohne aktuelle Inhalte, ohne SEO-Aufbau, ohne GEO-Optimierung. Business-Pakete starten bei 7.490 Euro aufwärts.
Das größte Problem des einmaligen Baus: Die Website steht fertig da, veraltet dann aber. Kein Makler hat Zeit, regelmäßig neue Blogartikel zu schreiben, Stadtseiten zu pflegen oder Meta-Daten zu optimieren. Nach zwei Jahren sieht Google eine veraltete Website — und rankt sie entsprechend.
Modell 2: Template — günstig einsteigen, teuer stagnieren
Immobilientemplates wie immotemplates.de bieten fertige WordPress-Designs speziell für Makler. Der Einstieg kostet rund 750 Euro Einrichtung plus monatliche Service-Kosten. Das klingt überschaubar.
Was Templates strukturell nicht lösen:
- Kein lokaler Content — das Template sieht in Düsseldorf genauso aus wie in München
- Kein SEO-Fundament — Google braucht Inhalte, keine Designs
- Keine GEO-Optimierung — ChatGPT und Perplexity zitieren keine anonymen Template-Seiten
- Kein Differenzierungspotenzial — Ihre Website sieht aus wie die von hundert anderen Maklern
Templates sind sinnvoll, wenn Sie schnell online sein müssen und kein Budget haben. Für den Aufbau einer echten Mandantenquelle reichen sie allein nicht.
Modell 3: Abo — Website als laufende Investition
Das Abo-Modell zahlt monatlich einen festen Betrag, dafür wächst die Website kontinuierlich. Neue Inhalte kommen dazu, SEO-Updates werden eingespielt, lokale Stadtseiten entstehen, und GEO-Signale für KI-Suchen werden gepflegt.
Häuserhelden Studio bietet dieses Modell ab ab 390 €/Monat an — inklusive Exposé-Service, Website-Pflege, SEO und GEO. Zum Vergleich: Allein onehundred.digital berechnet für reines SEO/GEO (ohne Website-Bau) bereits ab rund 950 Euro monatlich.
Der Vorteil des Abos ist nicht der günstige Preis — es ist die Kontinuität. Eine Website, die jeden Monat besser wird, schlägt langfristig jede einmalig gebaute. Google liebt aktuelle, wachsende Inhalte. KI-Systeme zitieren Seiten mit klarer Expertise.
Der 24-Monats-Vergleich: Was kostet was wirklich?
Rechnen wir durch, was jedes Modell über zwei Jahre kostet — inklusive Hosting, aber ohne den Wert der Inhalte (denn der ist beim Template-Modell eben null):
- Agentur SELECT (Screenwork): 2.990 € einmalig + 90 €/Mt. × 24 = ca. 5.150 € über 2 Jahre — statische Website, kein Content
- Template (immotemplates.de): 750 € + ca. 50 €/Mt. × 24 = ca. 1.950 € über 2 Jahre — kein lokaler Content, kein SEO
- Abo Häuserhelden Studio Starter: 390 €/Mt. × 24 = ca. ab 390 € × 24 — aber: aktuelle Website, SEO-Wachstum, GEO-Signale, Exposé-Service inklusive
Die Frage ist nicht, welches Modell am günstigsten startet. Die Frage ist, welches Modell nach zwei Jahren mehr Mandanten gebracht hat.
Für wen ist welches Modell richtig?
Agentur: Sinnvoll, wenn Sie ein klares Design-Briefing haben, Budget für einen einmaligen Invest und intern jemanden, der Inhalte pflegt. Risiko: Ohne laufende Pflege veraltet die Seite.
Template: Sinnvoll als temporäre Lösung oder wenn Sie zunächst nur online sichtbar sein müssen. Kein Mandanten-Magnet, aber besser als gar keine Website.
Abo: Sinnvoll für Makler, die Online-Sichtbarkeit als Vertriebskanal ernst nehmen — aber keine Zeit haben, sich selbst darum zu kümmern. Das Abo finanziert sich, wenn ein zusätzliches Mandat pro Quartal daraus entsteht.
Mein Fazit als Makler
Ich habe meine eigene Website nicht bei einer Agentur bestellt und kein Template genutzt — ich habe sie mit KI selbst aufgebaut. Das war zeitaufwendig und setzt Bereitschaft voraus, sich tief einzuarbeiten. Für die meisten Kollegen ist das keine realistische Option. Deshalb habe ich Häuserhelden Studio gebaut: weil ich weiß, was eine Website braucht, um wirklich Mandanten zu bringen — und ich dieses Wissen jetzt für andere Makler einsetze, die keine sechs Monate investieren wollen.